Solidaritätserklärungen

 Solidaritätskreis Continental Dortmund

 24.9.2014

Liebe Kolleginnen und Kollegen bei Opel Bochum

Der Solidaritätskreis Continental Dortmund sendet euch solidarische Grüße.

Auch wir stehen im Kampf um unsere Arbeitsplätze. Im Juni begann Continental Automotive mit den ersten Entlassungen von 65 Kollegen und Kolleginnen. Im Rahmen einer Produktionsverlagerung sollen insgesamt 340 feste tarifliche Arbeitsplätze in Dortmund bis Ende 2015 vernichtet werden.

Allen 65 Kollegen wurde ein Wechsel in die Auffanggesellschaft PEAG „schmackhaft“ gemacht, oder besser gesagt, sie wurden dazu unter Druck gesetzt. Betriebsrat und IGM-Führung haben einem entsprechenden Sozialplan und „Interessenausgleich“zugestimmt. Dieser „Interessenausgleich“ bedeutet aber für uns den Weg in die Arbeitslosigkeit.

Wie bei euch führen auch wir die Auseinandersetzung, wie wir unsere Arbeitsplätze verteidigen können. Wir unterstützen die Kolleginnen, die vor dem Arbeitsgericht eine Klage eingereicht haben. In der Belegschaft führen wir die Auseinandersetzung weiter, dass nur der Kampf um jeden Arbeitsplatz der richtige Weg ist. Das haben wir 2008 mit unserem selbständigen 2-tägigen Streik bereits gezeigt. Wir tragen Verantwortung für die Zukunft unserer Jugend.

Was kann uns daran hindern, auf einen gemeinsamen ruhrgebietsweiten Kampf aller Belegschaften hinzuarbeiten? Gemeinsam sind wir stark. Ihr habt Widerstand geleistet und seid nicht in die Knie gegangen trotz jahrelangem Dauerbeschuss durch GM, Politikern, Medien und der Kapitulation der rechten Gewerkschaftsführung.

Wir blicken auf euch und eure Entscheidung, die von Opel geplante Arbeitsplatzvernichtung nicht kampflos hinzunehmen.

Wir möchten euch dazu ermutigen und versichern euch, solidarisch an eurer Seite zu stehen. Wir sind sicher, dass auch ihr solidarisch an unserer Seite steht.

Mit solidarischen Grüssen

Einstimmig verabschiedet am 24.9.2014

i.A.

Bernd Mechenbier

Franz Stockert

Kontakt: Franz Stockert, Oesterholzstr. 26, 44145 Dortmund, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

Frankfurt, 22. September 2014
Die Frankfurter Montagsdemo gegen die Hartz-Gesetze ist mittlerweile zu einer festen Einrichtung auf der
Hauptwache geworden. Seit mehr als 10 Jahren versammeln wir uns hier jeden Montag von 18-19 Uhr zum Protest gegen die Hartz-Gesetze, die Agenda 2010 und die ganze menschenfeindliche Konzern- und Regierungspolitik. Seit mehr als 10 Jahren informieren wir über gerechte Kämpfe der Menschen und organisieren die Solidarität. Seit mehr als 10 Jahren führen verschiedene Ansichten zu solidarischen Diskussionen am Offenen Mikrofon.
Solidarität mit den Kollegen bei Opel-Bochum und ihren Familien war heute unser Thema:
Die Kollegen müssen sich entscheiden, ob sie 'freiwillig' den Aufhebungsvertrag unterschreiben, also 'freiwillig' ihren Arbeitsplatz und ihre Ehre verkaufen und damit kampflos aufgeben, oder ob sie auf das Vertrauen in die eigene Kraft und in die Kraft der Solidarität setzen und den Hammer fallen lassen.
Die Montagsdemo fasste heute folgenden Beschluss:
✔ Die Spendensammlung heute geht an den „Solidaritätskreis für den kampf der Opelaner“ (www.opelanersoli.de) in die Streikkasse.
✔ An dem Tag, an dem wir erfahren, dass der Hammer fällt, treffen wir uns um 18 Uhr am Platz der Montagsdemo,
beraten und organisieren sofort die Solidarität. Wir informieren uns und die Öffentlichkeit, sammeln Spenden für die Streikkasse und überlegen weitere Schritte.
Die Spendensammlung heute hat 82 Euro ergeben, die umgehend überwiesen werden auf das Spendenkonto: Jutta Kleiner, Petra Stephan; Kto.-Nr.: 327 067 100, BLZ 430 601 29 Volksbank Bochum Witten e.G. Stichwort: Solidaritätskreis Opel
v.i.S.d.P Sprecher der Montagsdemo, montags 18 - 19 Uhr, Hauptwache


 

Betreff: Solidarität Montagsdemo Stuttgart
Datum: Tue, 23 Sep 2014 14:46:34 +0200
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An: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Liebe, mutige und kämpferische Opel-Kollegen,
 
zunächst belückwünschen wir euch für den erneuten Abfuhr an die GM, "freiwillig" die Arbeitsplätze aufzugeben. Gestern auf der Montagsdemonstration in Stuttgart auf dem Schloßplatz haben wir über euren Kampf und Auseinandersetzungen berichtet und die Solidarität mit euch und eurem Kampf organisiert unter dem Motto "Eure Kampf ist unsere Kampf". Es wurde einstimmig beschlossen, die Einnahmen der Montagsdemo vom  22.09.  in Höhe von 97,- Euro für eure Streikkasse zu spenden.
 
Viel Erfolg, ihr seid nicht allein.
 
im Namen der Montagsdemonstration Stuttgart
Nuran Cakmakli

 Rüsselsheim, 21. September 2014

 SOLIDARITÄTS-ERKLÄRUNG

 Liebe OPELANER, Kolleginnen und Kollegen,

unser „bundesweite Vorbereitungstreffen für die 1. Internationale Automobilarbeiterkonferenz 2015 in Sindelfingen“ erklärt euch unsere volle Solidarität.

Auch wenn euer OPEL Werk in Bochum von den zentral ausgerichteten Medien über BILD- Zeitung, Funk und Fernsehen schon seit Monaten für tot erklärt wird, zeigen doch alle ihre Versuche euch mit Abfindungen, Sozialplänen und anderen Betrugsmanövern klein zu kriegen nur das Eine:

Die Auto-Monopole fürchten nichts mehr, als den entschlossenen selbständigen gemeinsamen Kampf der Arbeiterinnen und Arbeiter.

Seit dem 1. Automobilarbeiter-Ratschlag 1998 arbeiten wir an der Entwicklung von Zusammenarbeit der Belegschaften über Konzern- und Ländergrenzen hinweg und bereiten jetzt die erste internationale Automobilarbeiterkonferenz für 2015 vor, um zu einer festen Koordination und verbindlichen internationalen Zusammenarbeit überzugehen.

Euer Kampf ist ein wichtiger Schritt zur Arbeiteroffensive. Für die Zukunft, die Jugend und unsere Kinder ist er genau der richtige Schritt.

Ihr steht nicht allein. Automobilarbeiter und ihre Familien bundesweit und international stehen an eurer Seite. Seid versichert, dass wir unsere ganzen Kräfte und Potentiale dafür nutzen werden, Solidarität und Unterstützung zu organisieren und den Kampf gemeinsam mit euch zu führen.

Einstimmig beschlossen auf dem bundesweiten Vorbereitungstreffen in Rüsselsheim am Sonntag, 21. September 2014 mit 24 Teilnehmern aus über 10 Automobil- und Zulieferer-Betrieben.

Wir überweisen die heute gesammelten Spenden von 151,37 € für euren Kampf auf euer Solidaritätskonto.

Kontakt und Info über:

www.iaar.de


Von: Solidaritätskreis <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!>
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Datum: 6. Februar 2014 um 09:38
Betreff: Solidarität mit Christian Link

Lieber Chris,
der Solidaritätskreis für den Kampf der Opelaner hat auf seinem Treffen am
5.2.14 über dein Anfahrverbot auf allen Schachtanlagen gesprochen und wir
möchten hiermit unsere Empörung darüber zum Ausdruck bringen.
Der Solikreis steht hinter dir! Deine vermeintlich 'falschen Behauptungen' über
den Giftmüll Unter Tage sind den RAG Konzernherren ein Dorn im Auge und sie
wollen dich mundtot machen. Es soll verhindert werden,dass sich die Wahrheit
Bahn bricht und sich  immer mehr   Kumpel  der kämpferischen Richtung von
'Kumpel für AUF' anschließen.  Das werden sie nicht verhindern können!
Wie die Konzerne mit  unseren natürlichen Lebensgrundlagen umgehen, kann man
auch bei Opel sehen: das durch Altlasten des Bergbaus, PCB und Asbest belastete
Werksgelände soll nach dem Wunsch von GM/Opel im Projekt 'Bochum 2022'  für
Unsummen städtischer Gelder und Landesgelder saniert werden.Von der Gesundheit
der Opelaner ist kein Wort in den Medien zu finden!
Wir wünschen Dir viel Kraft und einen langen Atem - wer kämpft, bekommt
Solidarität!

i.A. Heike Borgwardt


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier ein Wunsch eines anderen Solikreises:

Liebe KollegInnen,
 
wir bitten Euch um die Weiterleitung, Verbreitung und Veröffentlichung der folgenden Erklärung des Solikreises "7. November".
 
Am 7. November 2012 demonstrierten 250 KollegInnen von Ford Genk in Köln gegen die Schließung ihres Werks. Die Folge war ein Amoklauf der Polizei, die mit mehreren Hundertschaften anrückte. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungsverfahren gegen insgesamt 16 Kollegen aus Belgien und Köln eingeleitet - wegen "besonders schwerem Landfriedensbruch".
 
Wir sagen dazu: Das wirkliche Verbrechen ist die Werksschließung. Der Widerstand dagegen ist voll und ganz gerechtfertigt. Wir wenden uns gegen die Kriminalisierung.
 
Wir bitten Euch um Solidaritätserklärungen!
 
Mit solidarischen Grüßen aus Köln
Solikreis "7. November"


 Hallo,
ich habe gestern vor unserer IGM Vertrauensleute Versammlung Spenden für den Kampf der Opleaner von ca. 35 ThyssenKrupp Kollegen (Werk DU-Hamborn/Beeckerwerth) bekommen, insgesamt 85.-€.
Überweise sie umgehend auf eurer Konto.
 
Herzliche und solidarische Grüße
Stefan aus Duisburg


Liebe BASTA!-Frauen,lieber Solikreis,
liebe MLPD-Bundestagskandidatinnen Gabi Gärtner und Vesna Buljevic!

Wir Frauen vom Frauenverband Courage haben eure Berichte über die Ereignisse bei Opel
Bochum am 9. und 10. September gespannt verfolgt. Wir unterstützen mit ganzem Herzen den
Kampf der Opelaner und die Spendensammlung dafür. Für uns ist es auch Wahlprüfstein, wie
die zur Wahl stehenden Parteien und Kandidaten sich in Wort und Tat dazu stellen.
Wir finden, ihr könnt sehr stolz sein auf eure Männer, Kollegen, Familienangehörigen und alle
Opel-Kolleginnen und -Kollegen, wie mutig und mit welchem Rückgrat sie einem Konzern wie
GM entgegen treten. Und das nicht nur für sich und eure Familien, sondern auch für Zehntausende
andere! Und wir sind auch stolz auf euch, dass ihr diesen Kampf mitkämpft und euch
nicht einschüchtern lasst und euch gegenseitig stärkt. Wir sind allerdings auch umso empörter
und wütender, wie ihr dafür attackiert werdet - mit Werksschutz, Beschimpfungen, körperlicher
Gewalt, Polizei, Androhung einer Anzeige wegen Hausfriedensbruch. Das ist ungeheuerlich!
Wo leben wir, was ist das für eine Demokratie?! Wir unterstützen euren Protest dagegen, auch die
Forderung nach Konsequenzen gegen den Werksschutzleiter und stehen voll hinter euch! Ihr
habt eure Sache gut gemacht und wir werden uns sicher nicht abhalten lassen von unserer
vollen Solidarität.

Mit couragierten Grüßen,
die Frauen vom Bundesvorstand Courage


 

 Liebe Opel-Kollegen,

auf unserem letzten Treffen der Wählerinitiaitve "Frank Oettler", des Direktkandidaten der MLPD für Halle/Saale haben wir uns mit der
Situation in Eurem Werk beschäftigt. Es ist vollkommen richtig, dass Ihr gegen die Werksschließung und für den Erhalt aller Arbeitsplätze im
Interesse der Zukunft der Jugend kämpft. Auch hier in Halle und Umgebung haben verschiedene Betriebe Stellenabbau angekündigt, so z. B. die
Stadtverwaltung und die Stadtwerke in Halle. Ein Streik in Eurem Werk kann zum bundesweiten Signal für andere Belegschaften werden, sich
ebenfalls nicht alles gefallen zu lassen. Deswegen sammeln wir gegenwärtig Spenden für Eure Streikkasse und solidarisieren uns uneingeschränkt mit Eurem Kampf!
 
Mit kämpferischen und solidarischen Grüßen
die Wählerinitiative "Frank Oettler"


 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
auf der Montagsdemo in Witten vom 11. Juni wurde wieder einmal ausführlich über die Situation der Belegschaft der von Werksschließung bedrohten Niederlassung von Opel in Bochum berichtet.

In mehreren Redebeiträgen wurden die Teilnehmer und zahlreiche Zuhörer am Berliner Platz vor allem über die momentane Hauptfrage informiert, wie es der berechtigten Ablehnung des Erpressungsversuches des Opel-Vorstandes nunmehr weitergehen soll.

Wir können gut nachvollziehen, dass es für Euch nach dem klaren Votum nicht in Frage kommt, jetzt einfach zu kapitulieren, es aber auch nicht einfach ist, mal eben so einen unbefristeten Arbeitskampf anzufangen.

Deshalb wollen wir Euch versichern, dass die überwiegende Meinung in unseren zahlreichen Diskussionen von einer festen und verbindlichen Solidarität und Sympathie mit dem Kampf um jeden Arbeitsplatz geprägt war und ist. Denn es geht nicht nur um Euch aktuell Beschäftigte, sondern um zahlreiche von Opel abhängige Arbeitsplätze, nicht zuletzt für die Jugend.

Als praktischen Ausdruck haben wir seit einiger Zeit mit dem Sammeln von Solidaritätsspenden begonnen, um dazu beizutragen, dass das finanzielle Risiko eines Kampfes überschaubar bleibt.

Gleichzeitig werben wir damit in der Öffentlichkeit um Solidarität mit Eurem Existenzkampf und für den Gedanken, sich nicht unterkriegen zu lassen. Das ist für jede Bewegung heutzutage wichtig. Das bisherige Echo ist positiv.

Mit freundlichen Grüßen im Auftrag der Montagsdemo Witten
Markus Freiburg und Romeo Frey


 

Liebe Freunde, 

wir haben unter uns Kollegen gesammelt und überweisen euch heute die Summe von 134€. Die Kollegen wünschen euch viel Mut und Kraft und können sich vorstellen, wie hart die Entscheidung jetzt für euch sein muss. Viele sagen, "der Käse ist doch schon gegessen" aber viele sagen auch "Wer nicht kämpft, hat schon verloren" und dass ihr ja schonmal bewiesen habt, dass ihr eine Werksschließung verhindern könnt. Wir verteilen eure Mitteilungen und machen euren Kampf bekannt. Es ist gut, dass der Angriff auf Rainer von euch so offensiv zurückgewiesen wurde. 

Wir wollen am 18.6. auf unserer Betriebsversammlung von eurer Situation berichten. 

Wenn ihr kämpft, kommen wir und helfen euch. 

Viele liebe Grüße aus Kassel

i.a. Mirjam Gärtner 


 

Hallo Solidaritätskreis und Opelaner,

Bei eurem Kampf für den Erhaltung aller Arbeitsplätze im Opelwerk Bochum wünsche ich euch viel Kraft, Ausdauer und Geduld. Damit sichert ihr auch die Zukunft euer Kinder und Enkel. Meine Solidarität und Unterstützung habt ihr. Als finanzielle Streikhilfe habe ich heute einen zweistelligen Euro Betrag auf das Spendenkonto überwiesen.

Mit solidarischen Grüßen

Hans-Jürgen Wille